Breadboarding Station

*Oh, die Schaltung sieht cool aus, soll ich mir die noch schnell aufm Breadboard zusammenstecken? Ja! …. Ah, Shit, ein Steckkabel hat sich von meiner Klinkenbuchse gelöst, schnell wieder hinlöten …. so, wo liegt jetzt der Batterieadapter? …. Ah hier, nur noch schnell ne Batterie suchen …. mist, leer …. hier ist ne volle! So, jetzt gehts aber los! …. *bastel* *bastel* Yeah, funktioniert, klingt genial! Nur noch schnell den Bias-Widerstand austauschen *umdreh* *ratsch* *knall* *Breadboard und Bauteile liegen verstreut auf dem Boden* Ach komm, vergiss es! *wendet sich wieder dem PC zu*

Sowas ähnliches dürfte schon jeder erlebt haben. Wenns um Gitarreneffekte geht, sind Breadboards insbesondere wegen der I/Os sehr umständlich handzuhaben. Da ein lötfreies Komponenten-Steck-System dennoch eine großartige Sache ist, war die Aufgabe klar: Dem Breadboard ein würdiges Podest zu verpassen. Und weil ein einzelnes Brett garnicht mal soviel Platz bietet, sinds zwei geworden.

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Ich denke mal, die Bilder dürften selbsterklärend sein, ansonsten hier ein paar Infos und Gedanken:

Strom kommt von dem 9v-Block, der im Inneren versteckt ist, per Klett gehalten. Warum überhaupt Batterie? Weil ich mit dem Gerät oft zwischen Boden und Schreibtisch umzieh und da sehr dankbar für jedes vermiedene Kabel bin. Außerdem hat man grade beim rumexperimentieren ja ständig unterschiedliche Situationen und will flexibel sein, ist schließlich kein Pedal, was einmal am Netzteil angesteckt wird und dann aufm Board verweilt.

Dann gehts zum Stromschalter (PWR mit roter LED). Der ist einfach dafür da, den Effekt mit Strom zu versorgen, bzw. eher die Batterie zu schonen. Damit erspar ich mir, jedesmal das Kabel rausziehen zu müssen. Bypass-Status-LED und Voltmeter ist unabhängig vom Stromschalter. Dadurch gewöhn ich mir an (/zwing mich dazu), in Bypass zu gehen, wenn ich fertig mit Basteln bin, einfach weil ich mir viel zu oft dachte „Warum kommt da nichts durch?!“. Und kann natürlich den Batteriestatus jederzeit abfragen.

Voltmeter (Mit V-Monitor beschriftet)? Hatte ich noch in ner Schachtel rumliegen. Zeigt mir schlicht und ergreifend die Spannung und Stand der Batterie an. Kann somit auch sehen, wie sich der gebreadboardete Effekt auf die Batterie auswirkt (Spannungsabfall unter Last). Wobei da natürlich ein Ampere-Messer sinnvoller wäre, ist aber auch schon bestellt!

Der 3PDT ist ganz normal verdrahtet, schaltet einfach zwischen True-Bypass und dem blauen (IN) und grünen (OUT) Kabel am Breadboard um. Und natürlich die Status-LED an, sobald der Effekt aktiviert ist.

Das wars eigentlich auch schon. Kann nur jedem empfehlen, sich so ein Teil zu basteln. Es erhöht die convenience enorm und macht viel mehr Lust aufs Rumbasteln (bzw. vermeidet den Verlust dieser Lust)

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